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Berlin, 16. Februar 2011 – Google hat heute den Start von Google One Pass bekannt gegeben. Diese neue Bezahl-Lösung versetzt Medienunternehmen in die Lage, Abonnements, einzelne Artikel und andere Inhalte einfach und nutzerfreundlich online zum Kauf anbieten zu können. Visit-x Die Besucher von Verlagsangeboten im Internet können mit Hilfe von One Pass durch einmaliges Einloggen sämtliche Inhalte erwerben, die auf der Basis von One Pass angeboten werden. Zudem können einmal mit One Pass erworbene Artikel auf einer Vielzahl von Endgeräten wie Laptops, Visit-x Smartphones oder Tablet-Rechnern abgerufen werden.
Dr. Andreas Wiele, Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften Visit-x Axel Springer AG: “Die Initiative von Google ist ein klares Zeichen für die Akzeptanz und Unterstützung von bezahlten journalistischen Inhalten. Das neue Bezahlsystem gibt den Medienhäusern die Kontrolle über Inhalte, Preissetzung, Vermarktung und Kundenbeziehungen zu attraktiven wirtschaftlichen Konditionen. Wir wünschen uns, dass sich One Pass Visit-x baldmöglichst als einheitliche Plattform für ein einfaches Payment sowohl im Web- als auch im mobilen und App-Bereich etablieren kann, um zu einer vollwertigen Alternative zu bestehenden Systemen zu werden."
“Wir arbeiten seit langem mit Verlagshäusern zusammen. Dabei helfen wir mit neuen Lösungen, um die Bindung zu den Lesern zu stärken, den Traffic auf Onlineangeboten zu erhöhen und im Internet Geld zu verdienen”, sagt Philipp Schindler, Google Vice President Nord- und Zentraleuropa. “Durch unsere Zusammenarbeit mit den Verlagen und das Experimentieren mit einer Vielzahl von Produkten können wir Technologien anbieten, damit Journalismus auch im Internet erfolgreich ist.”
Christian Hasselbring, Geschäftsführer stern.de GmbH: „Unser Ziel ist es, durch Tests mit Marktpartnern wie Google herauszufinden, welche Paid-Content-Modelle zur Wertschöpfung im digitalen Qualitätsjournalismus beitragen können. Google One Pass bietet uns eine sehr gute Möglichkeit, Visit-x diese Erfahrungen zu sammeln. Zum Start können User testweise auf stern.de einzelne Formate aus dem kontinuierlich aktualisierten und evidenzbasierten stern.de-Ratgeber Allergie für 49 Cent erwerben.“
Oliver Ebert, Head of Product bei FOCUS Online: „Wir betrachten Google One Pass als ein Experiment. Das System ermöglicht uns eine nutzerfreundliche und kostengünstige Möglichkeit, den Wert unserer journalistischen Leistung in bestimmten Visit-x Themenbereichen zusätzlich zur herkömmlichen Werbefinanzierung zu verdeutlichen. Die ausgewählten Artikel auf FOCUS Online sehen wir als Testläufer.“
Im Verlauf der vergangenen Jahre hat Google für Medienhäuser diverse Produkte entwickelt und getestet, darunter Fast Flip, First Click Free und Living Stories. Der Start von One Pass ist ein zusätzlicher Schritt, der darauf abzielt, Medienunternehmen eine einfach zu integrierende Bezahl-Technologie an die Hand zu geben. Gleichermaßen ermöglicht es Nutzern einen flexiblen und schnellen Zugang zu Inhalten, für die sie sich Visit-x interessieren.
Mit One Pass können Verlage und Medienunternehmen:
* selbst entscheiden, welche Inhalte sie auf ihren Internetseiten kostenpflichtig anbieten und wie viel sie dafür Visit-x verlangen;
* ihre Inhalte über eine Vielzahl an Plattformen vertreiben, inklusive mobiler Anwendungen;
* Abonnements und Zugang zu einzelnen Inhalten vertreiben; und
* ihren Leserinnen und Lesern den Erwerb von Inhalten einfach machen.
Zu den internationalen Launch-Partnern von Google One Pass gehören die Axel Springer AG, FOCUS Online (Tomorrow Focus AG) und stern.de aus Deutschland, Nouvel Obs aus Frankreich, Prisa aus Spanien sowie Rust Communications aus den USA.
VISITX
Hamburg, 9. Februar 2011 ─ Bei der Suche nach neuen Produkten und Dienstleistungen visit-x spielt das Internet eine zunehmend große Rolle für Verbraucher. Die ROPO-Metastudie (ROPO: “Research Online, Purchase Offline“) von Google zeigt: Bevor es zum Kaufabschluss kommt, suchen und vergleichen mehr als 50 Prozent der deutschen Internetnutzer Produkt- und Anbieterinformationen online. 16 Prozent von ihnen kaufen direkt in Onlineshops. Durchschnittlich 40 Prozent aller Offline-Käufer betreiben im Vorfeld Online-Recherche. Die Entscheidung für oder gegen einen Kauf fällt damit bereits im Internet.
Egal ob der Kauf online oder offline erfolgt, ROPO-Käufer sind fast genauso aktiv wie Onlinekäufer, wenn es um die Informationsbeschaffung im Internet geht. Der Rechercheprozess dauert im Durchschnitt zwischen 35 und 37 Tagen. Die Kunden besuchen zwischen drei und vier verschiedene Websites visit-x und führen sieben bis neun Suchanfragen aus. 40 Prozent der ROPO-Käufer nutzen dabei Google als Suchmaschine.
Hinter den Durchschnittszahlen verbergen sich etwas unterschiedliche Zahlen pro Branche. Ein Großteil der Nutzer (65 Prozent) recherchiert online, wenn es um Finanzprodukte visit-x geht, gefolgt von den Bereichen Mobilfunk (61 Prozent) und DSL (60 Prozent). Rund die Hälfte (53 Prozent) der Nutzer informieren sich online zu Mode, 43 Prozent zu Versicherungen. Im Mode- und im Finanzbereich ist dabei der ROPO-Effekt besonders groß: Nur 15 Prozent der Nutzer kaufen Mode visit-x online, aber insgesamt 63 Prozent informieren sich zu Mode. Im Finanzbereich liegt diese Zahl bei 11 Prozent von insgesamt 60 Prozent.
Die Studie visit-x kommt zu dem Ergebnis, dass das Internet bei der Planung von Marketingaktivitäten entsprechend bewertet werden muss, um seiner Rolle sowohl als direkter Vertriebskanal als auch als wichtige Informationsquelle für Offline-Käufer gerecht zu werden.

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